Reduit Mainz-Kastel
von Judith Pense (Eigenes Werk) [Public domain], via Wikimedia Commons

Die Mainz-Kasteler Reduit war ein Teil der Festung Mainz und das Bollwerk, das den rechtsrheinischen Brückenkopf der Schiffbrücke über den Rhein in der Nähe der heutigen Theodor-Heuss-Brücke schützte.

Heute liegt die Reduit im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel.

Die Reduit wurde zwischen 1830 und 1834 von österreichischen Pionieren nach Plänen des Ingenieurgenerals Franz Scholl unter der Leitung des Ingenieurhauptmanns Christoph von Pittel [1] [2] errichtet.

Die Reduit wurde auf einem Pfahlrost von 1800 eichenen Piloten gegründet. Sie besteht aus einem Zweistöckigen Hauptbau mit Nebengebäuden. Zu ihrer Verteidigung sind Schießscharten und ein Wallgang vorhanden. Den Schlussstein des Tores bildet ein Medusenhaupt, das rechts und links von einem Ölzweig bzw. Lorbeerzweig flankiert wird. Oberhalb der Außenseite ruht zwischen Siegestrophäen ein Löwe, der ein Bündel Fasces in den Klauen hält. Darüber ist eine Rüstung mit 6 die deutsche Bundesarmee andeutenden Fahnen angebracht. Darunter steht in Lapidarschrift „Cura confoederationis conditum MDCCCXXXII“

Sie schützte landseitig den Zugang und kontrollierte wasserseitig die Schiffsbrücke. Zur Zeit des Deutschen Bundes bildeten preußische und österreichische Soldaten die Garnison der Reduit. Um 1900 war das 2. Nassauische Infanterieregiment Nr. 88 der 21. Division dort stationiert.

Im zweiten Weltkrieg wurde die Reduit beschädigt, in den 1950ern und 60ern jedoch wieder hergerichtet. Heute sind in ihr mehrere Kasteler Vereine sowie ein Jugendzentrum und das Kasteler Heimatmuseum Museum Castellum untergebracht. Der Innenhof wird im Sommer für Open-Air-Kinos, Konzerte und andere Veranstaltungen genutzt.


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