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ACHTUNG:
Unangemeldete Darsteller können nicht teilnehmen.
Die Veranstalter weisen darauf hin, dass auch Zuschauer, die in Kostümen und Gewandungen als Tagesgäste zur Zeitreise kommen wollen, vorher mit ihnen Kontakt aufnehmen sollten.
Telefon: (0171) 1913657.
Personen, deren historische Kleider den Authentizitäts- und Epochenkriterien nicht genügen, werden ggf. nicht eingelassen. Bitte schicken Sie zur Beurteilung ein Foto im jpg.-Format an zeitreise@hessen-militaer.de
Wie brate ich einen Fasan über offenem Feuer? Warum trugen reiche Leute vor 250 Jahren Perücken? Wie hat man damals ein Gewehr geladen? Und wie schläft man auf einem Strohsack? Fragen wie diese und viele mehr bekommen die Gäste der "Zeitreise ins 18. Jahrhundert" beantwortet, die am 11. und 12. August 2012 auf dem Gelände von Schloss Fasanerie in Eichenzell bei Fulda stattfindet.
Gewänder, Roben, Uniformen, Händler und Handwerker, Soldaten, höfisches Volk oder lumpige Bettler aus der Zeit des "Alten Fritz", von Goethe und Mozart werden an beiden Tagen jeweils von 10 bis 18 Uhr dort zu sehen sein. Die "Zeitreise ins 18. Jahrhundert" ist bundesweit einmalig, thematisiert sie doch als einzige öffentliche Veranstaltung dieser Größe unter anderem die Geschichte der angeblich nach Amerika "verkauften Hessen". Wie es wirklich war, werden die Darsteller in einer Art lebendigem Geschichtsunterricht zum Anschauen, Anfassen und Riechen erklären.
Rund 200 ausgesuchte Darsteller aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland und den USA werden auf Einladung der Hessischen Hausstiftung und der Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte in Uniformen und Gewändern des Rokoko den Hofgarten der ehemaligen Sommerresidenz der Fürst-Äbte von Fulda in ein lebendiges Museum verwandeln.
Die "Zeitreise" ist die größte jährliche "Reenactment"-Schau für diese Epoche im Westen Deutschlands, gleichzeitig aber auch die authentischste, wie die Veranstalter versprechen: Wer als Darsteller mitmachen will, muss sich in Schnitt, Materialwahl und Auftreten streng an das historische Vorbild halten. Das Ganze geschieht auf ehrenamtlicher Basis: Keiner der Darsteller erhält eine Gage.
Gezeigt werden Szenen und Gewänder aus der Zeit zwischen 1740 und 1786, der Zeit des Dreispitzes, des Alten Fritz und seiner Soldaten aber auch von Voltaire, Lessing, Goethe und Mozart.
Es geht um Geschichte, nicht um Geschäfte: Der übliche Markt-Tand ist nicht zu finden. Zeitgenössische Händler bieten nur das an, was man früher auch brauchte, vom Hornknopf über Perückenpuder bis zum Holzschuh.
Die Gäste können ihren Wissensdurst ausgiebig stillen. So gibt es an beiden Tagen Vorträge mit praktischen Vorführungen über die Mode im 18. Jahrhundert, die Geschichte des Fechtens und der Duelle und über die Kunst der damaligen Chirurgen. Soldaten in rekonstruierten hessischen Uniformen werden Wachablösungen und eine Soldatenwerbung nachstellen. Im Zuge dessen wird auch erklärt werden, dass die angeblich von Landgraf Friedrich II. nach Amerika "verkauften Hessen" nur ausgeliehene Soldaten waren und den Engländern helfen sollten, aufständische Kolonisten in Amerika zu befrieden.
Waffen, Drill und Taktik der Hessen, Preußen, Engländer und eben jener Amerikaner werden jeweils in Vorführungen und einem Theater-Manöver vorgestellt.
Bei der Veranstaltung werden theaterartige Historienszenen dargestellt. Zu diesem Zweck werden Repliken historischer Blank- und Schusswaffen eingesetzt werden. Beim theaterartigen Schießen entstehen laute Knallgeräusche. Die Besucher sind aufgefordert, ihr Gehör entsprechend zu schützen!
Der Besuch der Veranstaltung erfolgt auf eigene Gefahr!
Eintritt: 6,00 EUR (Schüler/Studenten: 3,00 EUR)
Familienkarte 14,00 EUR
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Schloss Fasanerie
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