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COLT



  
Verfasst am: 16.06.2010 07:16

Was hat euch in die Mittelalterszenen rutschen lassen, was gefällt euch so besonders am Mittelalter?????


   
Lady Mary



  
Verfasst am: 29.06.2010 17:36

was mir gefällt, ist dass man auf viel tolleranz und akzeptanz stößt, man wird als mensch einfach so genommen, wie man ist.

zudem gefällt mir dieses ausklinken aus der hektischen, modernen welt, man hat keine uhr, kein lautes handy, keine termine keinen zeitdruck, keinen chef im nacken und kann sich auf dinge wie alte handwerkskunst oder einfach nur eine nette unterhaltung konzentrieren!

es hängen keine uhren rum, die einen ständig daran erinnern, was man noch alles zu erledigen hätte.

das ist was mir so gut gefällt

vom gewanden mal ganz abgesehen *G* zumal finde ich männer in rüstung und gewandung seeeehr attraktiv *grins*


   
erika



  
Verfasst am: 29.06.2010 21:02

Mir gefallen einfach die schönen mit viel Liebe gestalteten Marktstände, Dinge die man kaufen kann, die man sonst nich tkaufen würde*g*, den ganzen Tag an der frischen Luft, liebe nette Leute treffen(meistens), nett klönen, alte handwerkskunst bestaunen, das ganze Ambiente drumherum, sofern es auf einem Burg-Ruinengelände stattfindet ist sehr schön, einfach die Seele baumeln lassen und auch mal nix tun oder denken*gg*. Einfach Abtauchen ins Mittelalterleben.


   
Alexandra von Moguntia



  
Verfasst am: 30.06.2010 00:08

Ich mache MIttelalter weil ich die Gemeinschaft liebe.

So etwas findet an sonst nur in der Bikerszene. Man ist sofort "per du", egal wer oder was man ist. Als Studentin werde ich sowohl von Rechtsanwälten und Ärzten als auch von Sanitätern oder "Straßenfegern" akzeptiert und keiner schaut auf den "Realen" Hintergrund, sondern man betrachtet zuerst mal die Person an sich!

Auch die Ruhe auf den Märkten, ohne Uhren und weitgehend ohne Handy ist sehr entspannend.

Jemand sagte mal zu mir, ich würde die Märkte als Flucht vor der Realität benutzen. Ja, das tue ich! Mit Begeisterung. Es ist eine der wenigen Möglichkeiten unserer stressigen Gesellschaft zu entkommen und abschalten zu können ohne direkt als Einsiedler im Wald zu verschwinden ;)

 

Man ist viel draußen, wird durch die Sonne gebräunt (als StudentIn ist man selten an der frischen Luft) und man kann wieder Kind sein (und Blödsinn machen [ich erinnere mich da an eine Aktion bei der wir ein Floß gekappert haben und die Touri-Fähre in Bad Münster überfallen wollten ... ;) ] )

 

Es ist einfach schön!


   
Venemas



  
Verfasst am: 01.11.2010 22:03      ( Dieser Beitrag wurde am 01.11.2010 22:04 vom Autor editiert. )

Ich war das erste Mal 2009 in Hülchrath auf einem Ritterfest und habe das Treiben, das Handeln,die Darbietungen sehr genossen und festgestellt;

Jaaa das ist es!

Es ist wie eintauchen in eine andere Welt, in die Anderswelt.

Man kann seine Kinder laufen lassen ohne das was passiert.

Jeder passt ein bissel mit auf.

Die Sprache und die Gestiken gefallen mir. Gerade heraus ohne rot zu werden.

Die schmunzelnde Ignoranz der Mittelalterlichen gegenüber den Neuzeitlern. Herrlich!

Wiedererkennungswert, wenn man öfters auf bestimmten Festen war.

Und man kann sich auch alleine als Frau auf solchen Märkten trauen ohne dass man blöd angepöbelt wird.

Man kommt mit so vielen unterschiedlichen Charakteren in Kontakt.

Lernt nette Leute kennen und vielleicht auch den passenden Mann.

Einfach ein unbeschreibliches Gefühl.

 

 


   
Berufsritterin Mona



  
Verfasst am: 05.01.2011 14:24

Ich bin über das Schwertfechten im MA "gelandet". Dareinst begann ich mit japanischem Schwertkampf (Kendo) und anderen asiatischen Kampfsportarten (eine Art Berufskrankheit sozusagen). Irgendwann jedoch hatte ich die Nase voll von den fremden Philosophien und den ganzen damit verbundenen  Ritualen und suchte nach etwas, das meinen eigenen Wurzeln und meiner Mentalität wirklich entsprach. Fündig wurde ich schliesslich im historischen, europäischen Schwertfechten. Da war dann auch der Schritt in die restliche MA-Szene nicht mehr weit ;-)


   
Georg



  
Verfasst am: 14.01.2011 18:46

Bekannte haben uns mal mit auf ein Burgfest genommen ,auf Burg Regenstein. Ich war von der ganzen Atmosphäre begeistert , nach und nach wurden die Besuche auf Burgfesten häufiger . Ich mag den lockeren und freundlichen Umgang , die lustige und auch derbe Art der Gaukler und natürlich die Musik.

Jürgen


   
Markus



  
Verfasst am: 14.02.2011 12:23      ( Dieser Beitrag wurde am 17.08.2011 20:01 vom Forenadministrator editiert. )

Ich wollte früher Geschichte und Archäologie studieren. Jetzt bin ich in der Architektur tätig.
Durch mein Hobby dem englischen Langbogenschiessen bin ich zum Mittelalter gekommen. An 3D-Turnieren gehe ich meistens gewandet und so bin ich über das Robin Hood Turnier in Brochenzell zum absoluten mittelalterbegeisterten Erdenbürger geworden.

Bin bei den Veluptes Tectorum (Kirchheim Teck) dabei und obwohl ich aus der Schweiz (Herisau) bin fahre ich immer wieder sehr gerne nach Esslingen, Kirchheim Teck, Göppingen, Reutlingen, Kloster Lorch, Schwäbisch  Hall, Schwäbisch Gmünd, Gaildorf etc.  an die Mittelalterlager oder an versch. Turniere in dieser Gegend.
Abtauchen vom Alltag, ohne Zeitdruck, nur da sein, das einfache und authentische Leben dieser Zeitepoche, der Schwertkampf, das Herstellen eines Bogens, die Geschichte des Mittelalters und den damit verbundenen  Jugenderinnerungen, aber auch die besondere Offenheit und Herzlichkeit unter den Gewandeten begeistern mich durch und durch.




   
berliner in bonn



  
Verfasst am: 05.07.2011 10:31      ( Dieser Beitrag wurde am 17.08.2011 20:00 vom Forenadministrator editiert. )

Mein erstes Ritterturnier war damals zur 750 Jahrfeier in Berlin-Marienefelde 1987.
Das war sehr beeindruckend die Ritter auf Ihren Pferden beim Lanzenreiten zu sehen. das war wohl der Auslöser für mich in Sachen Mittelalterfeste usw.
Danach folgten dann, Burgen und Ruinenbesichtigungen, und seit 5 Jahren dann regelmäßige Markbesuche.

Seit ich in Bonn lebe auch Gewandet, dank dem netten Laden in Köln. Rumgekommen bin ich schon etwas: MPS Dortmund, MA Fest Zitadelle Spandau, Weihnachtsmarkt Siegburg, Barbarossafest Sinzig, Domfest Unkel-Scheuren, MA Fest Bernkastel-Kues, Bäckerjungenfest Andernach ...
Dabei habe ich schöne Märkte und auch schlechte Märkte kennegelernt. Schön sind immer die privat (von der Stadt oder einem Verein) organisierten Märkte, die geben sich Mühe alles so realistisch wie möglich zu gestalten.
Auch wenn dann das Essen manchmal nicht zeitentsprechend ist (Kartoffeln!) sind diese Mätrkte doch schöner als die z.B. von KZK, die doch immer irgendwie gleich sind und meist auch Eintritt kosten der dann das Gebotene nicht rechtfertigt (MA Markt Bonn auf der Godesburg z.B.).

Wichtig für mich sind auch die Gruppen die auf Märkten auftreten, der Markt in Bernkastel war gerade ein Highlight: Duivelspack und Die Streuner!
Die MPS sind da natürlich nicht vergelichbar, da kommen alle guten Bands hin, aber bei KZK sind die Gruppen oftmals nicht wirklich spannend. Aber egal, hingehen umschauen und dann entgscheiden ob sich eine Wiederholung lohnt...

So lasse ich mich durchs Jahr treiben, auf dem einen oder anderen Markt, der einen oder anderen Burg oder Ruine und auch mal einem Workshop...

Grüße aus Bonn... Kai


   
Graf Moritz von Baernfels



  
Verfasst am: 17.08.2011 17:42      ( Dieser Beitrag wurde am 17.08.2011 19:59 vom Forenadministrator editiert. )

Tja warum? Der Mittelalter-Virus hatte mich schon als ich ca. viereinhalb Jahre alt war fest im Griff. (Meine armen Eltern! Was die alles mit mir mitgemacht aber auch für mich gemacht haben....)
Später wollte ich Geschichte - Speziaögebiet Hoch-/Spätmittelalter im Heiligen Römischen Reich - studieren. Oder wenigstens Geschichtslehrer werden. Beides sollte nicht sein. Naja, ein Geschichtsstudium so als Senijorenstudium kann ich mir später immer noch vorstellen. Sofern ich psychisch, physisch und finanziell bis dahin immer noch die Möglichkeiten besitze. ;-)

Zwei verschiedene Berufe und dann noch ein BWL-Diplom sowie innerhalb eines Unternehmens viele verschiedene Aufagebn und Funktionen waren´s bisher, mal sehen, ob´s dann noch etwas mit dem Historikerabschluss wird.
Zur Zeit habe ich dafür keine Freiräume. D.h. aber nicht, dass ich mich nicht auch geschichtstheoretisch beschäftige. Dennoch oder auch deshalb: Gemeinsam mit Gleichgesinnten Schönes und Spaß erleben (und hoffentlich auch anderen vermitteln) und meine Interessen in Reenactment und Livin History/Histotainment ausleben gibt mir eben noch mehr, als mich nur im stillen Kämmerchen (bzw. in meiner Mittelalter-Kemenate) oder in Museen, Bibliotheken und Archiven via Notebook und Literatur mit dem Thema zu befassen.

Ansonsten zitiere ich mich einfach mal selbst:
Die Zeit scheint uns schnelllebiger geworden. Vieles geschieht. Das Wenigste davon können wir als gut empfinden. All das trägt sicher auch dazu bei, dass sich Gleichgesinnte zusammen finden und versuchen in gemeinsamen Tun Freude zu teilen.
Viele „Betätigungsfelder“ gibt es hierfür. Mittelalter-Histotainment ist wahrlich nur Eines davon. (Und noch dazu ein Harmloses. *g*)

Was sich von dem, was mir am und im Hobby wichtig ist, gerade bei den Pleissenrittern erfüllt? Es gibt das lebendige Geschichtserleben und –vermitteln.
Bei MA-Märkten und eigenen Veranstaltungen, in Schulen, Kindergärten, in Internetforen, Publikationen und, und, und. Das Hobby artet nicht in Stress und Arbeit aus (von Beidem habe ich genug). Es bildet, im weitestgehenden Einklang mit Familie und Beruf, einen immer gern erlebten, schönen Ausgleich zum Alltag.
Vereinsarbeit und internes Schaffen lösen sich mit fröhlichen, gemeinsamen Aktionen ab. Histotainment , Living History und Reenactment kommen hier zusammen. Ernsthafte Beschäftigung und Spaß gehen Hand in Hand. 

Die Ziele des Vereins und die Inhalte des Vereinslebens decken sich weitgehend mit meinen eigenen Vorstellungen. Hier gäbe es noch einiges mehr zum Verein die PLEISSEN-RITTER e.V. zu sagen. Doch das könnt Ihr auch auf der Website, auf dem Blog oder in den Veröffentlichungen nachlesen. ;-) Was ich denke: Geschichte ist eine Sammlung unendlich vieler, wenn auch nicht nur schöner, nicht selten dramatischer oder tragischer aber immer spannender Geschichten.
Es geht nicht nur um Jahreszahlen und welcher König wann welche Allianz-Ehe mit wem einging und wann er seine Angetraute mit der wievielte Mätresse betrog. Geschichte erkennen heißt für die Gegenwart lernen und die Zukunft begreifen.
Ein Hobby sollte sich nicht nur in geschlossenen Räumen abspielen. Man muss es leben und erleben können. Und man muss Spaß daran haben. Und – ganz wichtig – man muss sein Hobby und den damit verbundenen Spaß mit Gleichgesinnten und Interessierten jeder Altersgruppe teilen können.

Spaß, Freundschaft, Geselligkeit und Toleranz müssen und dürfen bei aller Ernsthaftigkeit nicht zu kurz kommen! Gerade im Hobby! Ich habe ndas für mich verwirklicht! In diesem Sinne: Herzlichst - Euer Moritz


   
TunichtsKnut



  
Verfasst am: 10.01.2012 09:31

Ca 1995 hörte ich bei nem Kumpel die MCMXCV von Subway to Sally. Deutsche Texte kannte ich aus dem Rock und Metal-Bereich. Aber die Intrumentierung war genial. Geige und Sackpfeife in der Rockmusik. Das gefiel mir. Auf ihrer Promotour in unserer Gegend konnte ich sie in Minden live und kostenlos hören und sehen, und wurde angefixt. Dann ging ich zum ersten Mal nach Bückeburg aufs Spektakel, damals war das noch richtig gut! Das war ein perfektes Wochenende. Gute Musik, der beissende Geruch von Lagerfeuern, der eine oder andere Krug Met und lauter nette Leute. Vor allem in den Heerlagern. Nundenn, die Märkte die ich am Wochenende besuche sind kleine Inseln in meinem Alltag. Ein kleiner Urlaub! 


   
Jerome



  
Verfasst am: 21.02.2012 09:23

Da ich absolut Schreibfaul bin hier die Erklärung von unserer/meiner HP

http://Pax-Vobiscum.de.to/nicos-seite.html

Mittlerweile ist es so das sich mein Sohn, die Antriebsfeder Mittelalter aus dem Hobby zurückgezogen hat. Altersbedingt (Pupertät) hat er nun andere Schwerpunkte in seinem Leben. Da ich mit dieser Entwicklung gerechnet hatte gab es auch keine Problem. Die Tür, das weis er, steht ihm jederzeit offen.

Nun bin ich allein mit viel Freude, mit all den Verrückten unterwegs :)

Euer Jerome


   
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